Auf ein Wort

Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Joh. 7,38


Liebe Freunde,
mich berührt dieser Satz Jesu seit einigen Tagen und ich gehe ihm innerlich nach, was er für mich heute bedeutet. Etliche unter uns haben sich in den letzten Wochen in Gottesdiensten, Hauskreisen und/oder für sich persönlich damit auseinandergesetzt, wie Gott-Vertrauen dynamisch wachsen kann im eigenen Leben. „Voll Vertrauen“ war das Motto dieser Wochen. Genau dieses Thema greift Jesus hier auf und sagt folgendes:

Gott-Vertrauen macht sich fest an Jesus.
Gott-Vertrauen verankert sich in der Bibel.
Gott-Vertrauen wirkt sich aus dem Herzen lebensfördernd im Umfeld aus.

Auf der einen Seite nehmen die ersten zwei Gedanken mich mit in die Verantwortung: Wie gehe ich mit dieser Verantwortung um? Wo weiche ich ihr aus? Jörg Berger, Christ und Therapeut aus Heidelberg, beschreibt in seinem Buch „Stacheliger Glaube“, welche versteckten Abwehrmechanismen Christen entwickeln, um Gott nicht wirklich an sich heranzulassen. Und gleichzeitig erleichtert es mich, dass es dabei nicht um Perfektion und Fehlerlosigkeit geht, sondern um Beziehung, die auch ein Miteinander von gegenseitiger Verantwortung und Beschenken ist.

Am dritten Gedanken freut es mich, wie selbstverständlich das geschieht. Dort, wo Jesus so verankert ist im Leben, spüren andere Menschen eine für sie ungewöhnliche Lebendigkeit. Ich wünsche uns das sehr, dass diese lebensfördernde Lebendigkeit unser Leben und unsere Gemeinde prägt.

Ihr Carsten Perl

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